Alpine Habitat Diversity - HABITALP
Arbeitspaket 10 - Landscape Biodiversity
Verantwortung: Nationalpark Berchtesgaden
Dauer: 11/2002 – 09/2006
Im Arbeitspaket 10 werden die vom Luftbild abgeleiteten Lebensraumflächen aus Arbeitspaket 7 zur Entwicklung von Parametern verwendet, die die Vielfalt der Landschaft in den beteiligten alpinen Schutzgebieten nach einem einheitlichen Standard beschreiben.
Dies geschieht durch Modellierung der lokalen Interpretationsdaten im GIS und in der Datenbank von Arbeitspaket 9, die die Université Lausanne UNIL und die Firma e.m.u. projekte realisieren werden.
Die Entwicklung der gemeinsamen Methoden erfolgt am Beispiel von Schutzgebieten mit bereits vorliegender Interpretation nach HABITALP Standard. Die wissenschaftlichen methodischen Diskussionen werden von regionalen Koordinatoren unterstützt.
Die fortlaufende Entwicklung des Interpretationsschlüssels in den Arbeitspaketen 6 und 7 wird in den Modellparametern berücksichtigt. Zusätzlich werden abiotische Parameter, die sich aus dem Digitalen Höhenmodell ergeben (Höhenlage, Exposition, Hangneigung etc.), die Habitat-Polygone hinsichtlich ihrer Diversität weiter differenzieren.
Die Anwendung der standardisierten Modellierungsalgorithmen auf alle beteiligten Projektpartner ermöglicht alpenweite Vergleiche der landschaftlichen Vielfalt in den Schutzgebieten. Mit Hilfe von CORINE land cover 2000 Daten und des SRTM Höhenmodells wird eine generalisierte Übertragung der Modellierungsmethoden auf den Raum zwischen den Schutzgebieten getestet.
Die Ergebnisse dieses Arbeitspakets unterstützen zahlreiche internationalen Konventionen zum Erhalt der Biodiversität.
Aufbauend auf den Diskussionen zur Bewertung der Vielfalt der Landschaft und zur möglichen Anwendung solcher Analysen entwickelt e.m.u. projekte ein potentielles Szenario für die zukünftige Kooperation im länderübergreifenden Management der Schutzgebiete.
Ergebnisse zu diesem Arbeitspaket