Alpine Habitat Diversity - HABITALP
Arbeitspaket 8 - Assigning and surveillance
of NATURA 2000 habitats
Verantwortung: Parc National de la Vanoise
Dauer: 09/2003 – 09/2006
In diesem Arbeitspaket stellen die Projektpartner die Beziehung her zwischen den luftbilderkennbaren CIR Habitattypen und den in der Regel terrestrisch kartierten NATURA 2000 Lebensraumtypen aus Anhang I der Habitatdirektive.
Dies erfolgt zunächst theoretisch durch einen Vergleich beider Lebensraum-Klassifikationen. Mit Vorliegen der ersten Interpretationsergebnisse aus Arbeitspaket 7 können die Projektpartner mit ihren lokalen Experten diese Zuordnung überprüfen und Geländekontrollen durchführen.
Gleichzeitig ist eine intensive Abstimmung mit den Luftbildinterpreten geplant. Dies ermöglicht, Schwerpunkte der Interpretation auf besondere Flächen zu legen und die Feldkontrollen beider Arbeitspakete aufeinander abzustimmen. Dies wird die Möglichkeiten und Grenzen der Zuordnung CIR – NATURA 2000 aufzeigen.
Das Bureau d'études biologiques betreut und koordiniert als externer Experte die lokalen Korrelierungsarbeiten und Feldkontrollen und führt die standardisierten Ergebnisse in einer gemeinsamen Datenbank auf der alpinen Projektebene zusammen. Das Centre Suisse de Cartographie de la Faune CSCF verfeinert für ein ausgewähltes Testgebiet die Korrelation der beiden Lebensraum-Klassifikationen mit Hilfe von weiteren ökologischen Parametern. Regionale Koordinatoren unterstützen den Austausch zwischen der lokalen und alpinen Projektebene.
Am Beispiel des Nationalparks Berchtesgaden und seinen zwei Generationen von Interpretationen nach HABITALP Standard untersucht die Firma Écologie et Médiation ECO-MED als weiterer externer Experte der alpinen Projektebene das Potential für die Langzeitüberwachung landschaftlicher Veränderungen und erstellt für alle Partnergebiete gemeinsame Überwachungsregeln ("guidelines on the surveillance of habitats").
Ergebnisse zu diesem Arbeitspaket